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Ateliers für Tanzschaffende und bildende Künstler für Proben- & Produktionszeiten, Kurse, Showings, sowie eigene Ausstellungen künstlerischer Arbeiten www.quartieramhafen.de

Tanzstudio temporär anmieten

In unserem Atelierhaus lassen sich zu besonders günstigen Konditionen Studios für Proben- und Produktionszeiten, Workshops, Kurse und Showings von Arbeitsprozessen temporär anmieten. Das Tanzstudio wird in erster Linie für Profitraining, Workshops, Kurse, sowie kürzere Probezeiträume zur Verfügung gestellt. Die Eckdaten:

Tanzatelier 0.11 mit 130m²

100m² Schwingboden | Musikanlage | Spiegel | Ballettstangen | Wertfachschrank | Teeküche

Miete
Proben:
Std/Kalendermonat
bis 10 Std: 8 €/Std, ab 10 Std. 7 €/Std
Kurse/Workshops:
Std/Kalendermonat
bis 10 Std: 17,50 €/Std
ab 10 Std: 15 €/Std

Studio 11, QaH

Den aktuellen Belegungsplan finden Sie unter:

http://qah.koeln/de/tanzateliers/belegungsplan/

Mietanfragen bitte per Email an: info(at)quartieramhafen.de

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Willkommen, Julia Katharina Thiemann!

Unser Kurator 2018 Michael Stockhausen wird seine beeindruckende Ausstellungsreihe in unserem Haus am 25.11.2018 mit einer Finissage beschliessen. Dementsprechend heissen wir jetzt schon die Kuratorin 2019, Julia Katharina Thiemann herzlich willkommen!

Die Kuratorin und Autorin Julia Katharina Thiemann zeichnet sich besonders durch ihr Interesse an Formen der Entgrenzung der Künste aus und erkundet Parameter des Zeigens und Wahrnehmens zeitgenössischer Kunst auch an nicht-institutionellen Orten. Hierbei gehen gesellschaftsrelevante Fragen mit ästhetisch virulenten Ausformungen und oftmals ortsspezifischen oder kontextbezogenen Perspektiven ein fruchtbares Zusammenspiel ein, das sie in zahlreichen Ausstellungsprojekten auslotet.

Ihr wissenschaftliches Volontariat absolvierte sie in der Städtischen Galerie Wolfsburg, war daraufhin als Kuratorin der Weserburg Museum für moderne Kunst tätig und arbeitete unter anderem für den Badischen Kunstverein Karlsruhe und das Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen. Zuletzt war sie Interims-Geschäftsführerin des Kunstvereins Wilhelmshöhe in Ettlingen und lehrt Kuratorische Theorie und Praxis am kunsthistorischen Institut des KIT in Karlsruhe. Neben ihrer institutionellen Arbeit kuratiert und initiiert Julia Katharina Thiemann seit vielen Jahren unzählige freie Ausstellungsprojekte, Performances und Klangkunst-Projekte. Sie publiziert regelmäßig, wurde mit dem Kuratoren-Stipendium des Landes Rheinland-Pfalz sowie dem C/O Berlin Talents Award für Kunstkritiker ausgezeichnet.

Jazz mit East Drive im Quartier am Hafen

Die Reihe „Musik in den Häusern der Stadt“ ist auch in diesem Jahr wieder im Quartier am Hafen zu Gast. Das selbst ernannte »Powertrio« EAST DRIVE um Bodek Janke, Vitaliy Zolotov und Philipp Bardenberg jammed schon seit 15 Jahren und tat sich 2010 zu einer Band zusammen. Alle drei Musiker haben ihre Wurzeln in Osteuropa bzw. auf dem Balkan – so auch ihre Musik. Diese Einflüsse haben sie selbst etwas erweitert, so spielt der als »Meister der vielen Dialekte« gefeierte Bodek Janke etwa auch indische Musik und trommelt bei Konzerten auf der indischen Tabla. East Drive ist innovativ und kann mit Fug und Recht als eines der schillerndsten Phänomene der modernen europäischen
Jazzszene bezeichnet werden. Die drei Musiker bedienen sich starker Melodien und dichter Rhythmen und kombinieren diese mit einem freien improvisatorischen Konzept.
East Drive sind drei außergewöhnliche Stimmen in einem über viele Jahre gewachsenen, musikalischen und freundschaftlichen Dialog. Sie sind risikobereit und vertrauen einander blind. Ihre Fähigkeit und der Wille, jeglichen Impuls der anderen aufzugreifen und weiterzuführen, lassen jede Performance zu etwas absolut Einzigartigem werden. Freuen Sie sich auf einen energetischen, impulsiven und überraschenden musikalischen
Abend!

EAST DRIVE

Bodek Janke (DRUMS, PERCUSSION)
Vitaliy Zolotov (GITARRE)
Philipp Bardenberg (E-BASS)

15. November um 19.30 Uhr / Tickets

JAZZ. ROCK. FOLK. POWERTRIO

ACHTUNG: STEHKONZERT
Foto: Nadine Targiel

DIVIDUUM – die letzte kuratierte Ausstellungim Q18 2018

Kurator Michael Stockhausen hat die letzte diesjährige kuratierte Ausstellung im Q18 unter dem Begriff „DIVIDUUM“ konzipiert.

Dividuum bedeutet in der Philosophie Teilbares; der Ausdruck wird meist als Gegenbegriff zu Individuum verwendet, in aller Regel, um eine Gegenthese zu klassischen subjektphilosophischen Positionen zu markieren.

Es werden künstlerische Positionen der folgenden KünstlerInnen gezeigt:

KLAUS FRITZE
ALEX GREIN
MARTIN KIPPENBERGER
LABOURNET.TV
MUYAN LINDENA

Galten Künstlerinnen und Künstler allgemein als Paradebeispiele selbstbestimmter, außerhalb von Entfremdung und gesellschaftlicher Normierung agierender Individuen, befeuerten und unterliefen Positionen wie Martin Kippenberger ebensolche Vorstellungen. Wie reagieren die Künste auf die Gefahr der Fragmentierung innerhalb neoliberaler Arbeits- wie Lebensbedingungen? In diesen, so Deleuze, sei vom Dividuum statt Individuum auszugehen: In der ‚schönen neuen Netzwerkwelt’ verbreite sich „ständig eine unhintergehbare Rivalität als heilsamer Wetteifer und ausgezeichnete Motivation, die die Individuen zueinander in Gegensatz bringt, jedes von ihnen durchläuft und in sich selbst spaltet.“ Lässt sich in der Auseinandersetzung mit der aktuellen Kunst auch eine positive, weniger verlustbehaftete Auffassung des Dividuellen formulieren?

Die Ausstellung wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln und dem Quartier am Hafen

Vernissage: Freitag 2.11. um 19.30 Uhr
Individuelle Verführung
Einführung Julia Krings und Michael Stockhausen (Kurator_in der Ausstellung)

Finissage: Sonntag 25.11. um 15 Uhr
Dividuum: Ein Künstlergespräch

Öffnungszeiten: SO 14-17 Uhr, 15.11. 18-22 Uhr, 24.11. 14-17 Uhr

Offene Ateliers im Quartier am Hafen vom 29.- 30.09.2018

Rund 35 Künstler unterschiedlicher Sparten des Quartier am Hafens öffnen am 29.+30.09.2018 jeweils von 14-18 Uhr ihre Türen und geben Einblicke in ihre Arbeit und Arbeitsräume.

Teilnehmende Künstler sind:

Michael Baumann, Andreas Bausch, Detlef Bock, Jin-Sook Chun, Kim Collmer, Hans Diernberger, Karina Dreiser, Stefan Eling, Immo Fuchs, Heri Gahbler, Judith Ganz, Karl Haupt, Monika Heimann, Guillermo Heinze, Angela Junk-Eichhorn, Karl Heinz Kreuzberg, Karin Kutsch, Yi Zheng Lin, Marianne Lindow, Eveline Markstein, Veronika Moos, Roland Regner, Britta Ries-Drygall, Tomoko Sato, Jan-Ole Schiemann, Julius Schmiedel, Michael Schütz, Ingeborg Thistle, Marion Wenge, Lissy Winterhoff, Marion Zimmer

Einladung zur vorletzten kuratierten Ausstellung „erinnern“

erinnern
PHILIPP HAMANN ALEXANDER KLUGE
PIER PAOLO PASOLINI ROLAND REGNER
HANNAH SCHNEIDER DOROTHEE VON WINDHEIM
31. August 2018 bis 30. September 2018
Eröffnung: Freitag, 31. August 2018
Q18 | Quartier am Hafen
Poller Kirchweg 78-90, Köln Poll

Die Kunst, aus Erde und Ton Ähnlichkeiten zu formen, erfand zu Corinth der Töpfer Dibutades aus Sicyon mit Hilfe seiner Tochter, letztere war nämlich in einen jungen Mann verliebt und malte, als derselbe in die Fremde ging, den Schattenriss seines Gesichts bei Licht mit Linien an die Wand, der Vater belegte den Umriss mit Ton, erhielt dadurch einen Abdruck, brannte denselben mit seinen übrigen irdenen Geschirren im Ofen und stellte ihn auf.
(Plinius der Ältere, Historia naturalis, ca. 77 n. Chr.)

Erinnerungen festhalten und bewahren wollen, aus dem Dunkel ziehen und sichtbar machen begleiten die Menschheits-, Medien- sowie Kunstgeschichte. Dabei ist Erinnern – über das Innere hinaus – medial gebunden: z.B. in Sprache, Schrift, Malerei, Skulptur, Architektur, Antiquitäten, Musik und den vermeintlich „dokumentarischen“ Medien Fotografie und Film. Medien-Zweifel bezüglich Echtheit, Wahrheit oder Wirklichkeit gehören damit zur DNA des Erinnerns. Doch scheinen gewachsene Speicherkapazitäten, das Schaffen von in Echtzeit „share“-baren Erinnerungs-Produkten, Dichte sowie Reichweite der Daten das Erinnern zu verändern. Erinnern ist vornehmlich keine retrospektive Praxis mehr, in Fotoalben oder schattigen Archiven. Geschichte wird gemacht – jetzt! Und dank des leichtgewichtigen Tausendsassas Handy ist Geschichtswürdigkeit nicht mehr das Privileg von Päpsten, Fürsten oder Massenbewegungen, sondern der alltägliche Imperativ im Aufmerksamkeitswettstreit eines jeden. Es scheint, als vollzöge sich ein Wandel in der Erinnerungspraxis, Erinnerungskultur sowie den sie begleitenden Erzählweisen.

In der aktuellen Ausstellung im Q18 befragen sechs Künstlerinnen und Künstler unterschiedlicher Generationen „erinnern“ als ein echoreiches Geflecht aus dem, was gewesen ist, dem erfahrbaren Jetzt und den Erwartungen ins Künftige. In unterschiedlichen Medien, von Schrift, Zeichnung, Malerei bis Fotografie oder Film, beschäftigen sie sich mit verschiedenen Facetten des Erinnerns – als Bewahrende und Forschende, als Zweifelnde oder gar Zerstörende.

http://www.philipphamann.com | http://www.kluge-alexander.de | rolandregner.com | hannahschneider.com | galeriereckermann.com/künstler/windheim

Bitte beachten Sie das Rahmenprogramm. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Michael Stockhausen, Kuratorenstipendium Quartier am Hafen, 017661317032, m.stockhausen@uni-bonn.de

Ausschreibung Kuratorenförderprogramm 2019 | Frist 01.08.18

Das Atelierhaus Quartier am Hafen zeigt vierteljährlich kuratierte Einzel- und Gruppenausstellungen eingeladener KünstlerInnen verschiedener Sparten.

Seit 2013 vergibt das Quartier am Hafen die kuratorische Konzeption seines Ausstellungsraums Q18 an junge, sich etablierende Kuratoren, um ihnen die Möglichkeit zu geben sich zu entwickeln und zu positionieren. Der Zeitraum umfasst ein Jahr und beinhaltet 4 Ausstellungen, die ausschliesslich externe Künstler Innen präsentieren, um den künstlerischen Austausch im Quartier zu stärken.

Für das kommende Jahr möchten wir unser Ausstellungsprogramm aktiver gestalten. Das Quartier am Hafen sucht KuratorInnen, die Interesse haben sowohl spartenübergreifend als auch partizipativ zu denken und zu arbeiten. Ausschreibung Kuratorenförderprogramm 2019 | Frist 01.08.18 weiterlesen