Langes Wochenende der offenen Ateliers

Auf zum Künstler-Plausch! Vom 8. – 10. September 2017 ist das Quartier am Hafen wieder Teil der Initiative „Offene Ateliers“, welches bereits zum 26. Mal vom Kulturwerk des Bundesverbandes Bildender Künstler (BBK) Köln e.V. mit Unterstützung des Kulturamtes der Stadt Köln und ausstellungsportal.net veranstaltet wird. Ziel ist es, die Bürger mit regional ansässigen Künstlern in Kontakt zu bringen, ihnen Einblick in den künstlerischen Arbeitsalltag zu gewähren und ihnen die Möglichkeit zu eröffnen, mehr über einzelne Kunstwerke und Intentionen der künstlerischen Arbeiten zu erfahren.

Neugierige Besucher können sich nicht nur die individuell eingerichteten Kunstateliere anschauen, sondern auch fertiger und unfertiger Kunst begegnen und in den persönlichen Dialog mit den Künstlern treten. Die Künstler des Quartier am Hafen decken die Sparten Fotografie, Malerei, Tanz, Musik, Bildhauerei, Medienkunst uvm. ab, es lohnt sich also ein Besuch für Jung und Alt.

Ruhig gelegen und doch bestens erreichbar gilt das Atelierhaus am Poller Kirchweg nach wie vor als Geheimtipp. Ein 20minütiger Spaziergang über die Südbrücke oder aus Richtung Deutzer Hafen am Rhein entlang führt ohne große Umwege in unser modernes Kunsthaus.

QaHMaps

Offene Ateliers, 8. – 10. September 2017 im Quartier am Hafen, Öffnungszeiten: Fr 17-21 Uhr, Sa 14-18 Uhr, So 14-18 Uhr.

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„Wie kann ich mit meiner Stimme reisen, über Kiefer, Zunge, Speichel und Atem?“- Einladung zum Workshop mit Janneke van der Putten

Zur Finissage der Performance „Directed to the Sun“ von Janneke van der Putten am 22. September 2017 um 19.30 Uhr im Q18 lädt die Künstlerin 15 interessierte Teilnehmer/innen zu einem vorangehenden Workshop ein, und räumt den Teilnehmern die Möglichkeit ein, Teil der anschliessenden, am Abend stattfindenden Performance zu werden.

Seit über zehn Jahren ist die eigene Stimme für Janneke van der Putten wesentliches
Medium ihrer Interaktionen mit Landschaft, Raum und Kontexten, in Verbindung
mit z.B. Naturphänomenen, Mythologien, Zyklen und Zeit. Neben ihrem Studium
des Textildesigns und „Artistic Research“ lernte Janneke van der Putten den
nordindischen Gesang „Dhrupad“ bei Amelia Cuni und Marianne Svašek in Berlin
and Rotterdam. Die erlernte Technik ist seitdem essentiell für ihr Verständnis von
der Stimme als physische Erfahrung und weniger als Medium für Sprache oder gar
Gesang.
„Wie kann ich mit meiner Stimme reisen, über Kiefer, Zunge, Speichel und Atem?“
Janneke van der Putten arbeitet mit den Teilnehmer*nnen des Workshops an
Stimmklängen und der Wechselbeziehung von Stimme, Körper und Raum (Architektur des Gebäudes und Außenraum):

„Durch eine intensive Hör-Session und einem blinden Soundspaziergang werden wir unsere Sinne erforschen und uns unseres eigenen Körpers, seiner Bewegungen und seiner Klänge bewusst werden. Wir werden mit einfachen Aufwärmübungen und einer Stimm-Übung beginnen. Der Workshop besteht aus Gruppeninterventionen und Performances, die mithilfe der Stimme den Raum akustisch erforschen. Mit Gesprächen und Zeichnungen reflektieren wir unsere Erfahrungen und beenden den Workshop mit einer öffentlichen Präsentation im Q18.“
Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich, jedoch sollten die Teilnehmer
an einer öffentlichen Abschlussperformance mit Publikum im Anschluss an den
Workshop teilnehmen, Workshop und Präsentation werden fotografiert und gefilmt.

Es werden keine Teilnehmergebühren erhoben und Wasser, Tee, Kaffee wird vor
Ort zur Verfügung gestellt. Wünschenswert ist jedoch ein Beitrag für ein vegetarisches
Buffet zum gemeinsamen Essen zwischen Workshop und Präsentation.

Bitte bequeme Kleidung, Gymnastikmatten oder Decken mitbringen.

Treffpunkt: 13.45 Uhr im Raum 19 (EG), KVB-Anfahrt mit 7, Haltestelle Raiffeisenstr., Parkplatz direkt neben dem Gebäude
Sprache: Deutsch, English, Teilnehmerzahl ca. 15, ab 18 Jahre

Schriftliche Bewerbungen bitte mit einem kurzen Statement zur Motivation und
Interesse am Workshop bis 13. September an Jari.Ortwig@gmx.net
Die Teilnehmer werden am 15. September bekanntgegeben.

Mehr zur Arbeit der Künstlerin: http://jannekevanderputten.nl

Der Workshop wird ermöglicht von ON – Neue Musik Köln e.V. in Zusammenarbeit mit Q18, Quartier am Hafen, Jari Ortwig und Georg Dietzler.  ON – Neue Musik Köln e.V. wird gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln.

Foto: Gabriëlle Barros Martins