Künstler/innen im Quartier: MichaelDouglas Kollektiv

Bei den fotografischen Atelierbesuchen der im Haus ansässigen Fotografin Jennifer Braun geht es weiter mit einem Besuch im Tanzatelier mit Douglas Bateman und Michael Maurissens:

 

Built around a core group of dance artists the MichaelDouglas Kollektiv continually investigates the intricacies of realizing dance productions through a collective process.

Founded in 2009 by former ‘pretty ugly tanz köln’ dancers and choreographers Michael Maurissens and Douglas Bateman, the Kollektiv engages with the practical and theoretical aspects of collaboration, inviting artists and theorists to research concepts of performance.

In continuous development using architectural thinking tools proposed by Dr.-Ing Michael Steinbusch ( Center for Knowledge Architecture, Technische Universität Dresden ) we have developed a new structure for contemporary dance in Cologne that stimulates innovation and exchange (ZAIK).

http://www.mdkollektiv.de

 

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Künstler/innen im Quartier: INGA FIOLIA

In unserer Reihe über die Künstlerportraits aus dem Quartier am Hafen geht es heute musikalisch weiter mit der Pianistin INGA FIOLIA:

Die junge in Georgien geborene Pianistin Inga Fiolia macht sich schnell einen Namen als eine der vielversprechendsten jungen Konzertpianisten ihrer Generation. Sie ist die erste Preisträgerin von mehreren internationalen Wettbewerben in Italien, Belgien und Deutschland. Auch wurde sie von der „Piano News“ Klavierzeitschrift, „Solti Foundation“, der Deutschen Stiftung Musikleben und „Yehudy Menuhin Live Music Now“ ausgezeichnet. Ihr TV Auftritt bei der Sendung „Stars von Morgen“ in Deutschland und Frankreich, wo der Weltstar Tenor und Echo Preisträger von 2014, Rolando Villazon sie eingeladen hat, wurde durch Arte.TV und Unitel, dem weltweit führenden Sender für klassische Musik in 31 Länder promotet.

Konzertreisen führten sie zuletzt unter anderem in die berühmten Konzertsäle nach Japan, Russland, Marokko, Österreich, Panama und in die Schweiz. Sie gab zahlreiche Recitals in London (St.Martin in the Fields), Paris (Salle Cortot) und München (Allerheilige Hofkirche). Als Solistin konzertierte sie mit den renommierten Orchestern wie dem Staatlichen Symphonieorchester Jaroslawl, Junge Symphonie Berlin, den Brüsseler Philharmonikern, den Staatlichen Georgischen Kammerorchester, den Georgischen Philharmonikern, den Bergischen Symphonikern und der Philharmonie Südwestfalen. Außerdem trat sie bei mehreren wichtigen Festivals wie „Schwetzinger SWR Festival“, „Festival für Neue Musik Köln“, „Sommerfest der Villa Musica“ auf. Beim Klavierfestival Rösrath, wurde sie mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Neben Ihrer Konzerttätigkeit hat Inga Fiolia auch Aufnahmen bei mehreren deutschen Fernsehen und Rundfunkanstalten (ARTE.TV, SWR, ZDF, WDR, Deutschlandradio,Classica.TV,Pay.TV) sowie für das georgische Fernsehen gemacht. Regelmäßig arbeitet sie zusammen mit Künstlern wie Rolando Villazon, Michael Barenboim, Christian Lanza, Minguet Quartett und vielen anderen.

Inga Fiolias Repertoire reicht von Werken des Barock bis zur Musik des 21. Jahrhunderts. Sie arbeitet gerne mit modernen Komponisten zusammen wie Werner Heider, Patrik Merckx, Frederic Verrieres und führt Klavierwerke georgischer Komponisten auf.

Als passionierte Kammermusikerin und Liedbegleiterin gründete sie mit Sängern das „Trio Concerto“ und eine Kinderkonzertreihe „Fantasieren, Musizieren, Entdecken“, die sehr erfolgreich in NRW durchgeführt wurde. Außerdem gibt sie Meisterkurse.

Geboren In Tiflis/Georgien, erhielt Inga Fiolia ersten Klavierunterricht von der Großmutter. Bereits im Alter von sieben Jahren gab sie ihr Debütkonzert mit dem Staatlichen Georgischen Kammerorchester, bei dem sie ihre große Musikalität unter Beweis stellen konnte. Ihr musikalischer Weg führte zuerst nach Moskau (Zentrale Musikschule des Tschaikowsky Konservatoriums) zu Prof. Alexey Nasedkin, wo sie in der Tradition der herausragenden Pianistenschule von Heinrich Neuhaus ausgebildet wurde. Die Kriegswirren zwischen Georgien und Russland Anfang der 2000er Jahren veranlasste sie das Land zu verlassen und nach Deutschland zu kommen. Sie setzte in Köln ihr Studium bei Vassily Lobanov fort, die sie mit Konzertexamen und einem Auslandsjahr in Pariser Ecole Normale Alfred Cortot abschloss. Weitere Zusammenarbeit verbindet sie mit Paolo Alvares, Piere- Laurent Aimard, Rudolf Kehrer, Sequeira Costa, Malcolm Bilson, Oxana Yablonskaya, und Eduard Brunner. Von 2009-2011 hatte sie einen Lehrauftrag an der HfMt Köln in der Violine und Tuba Klassen von Prof. Kosuta, Gelhar, Polkinhorn.

www.ingafiolia.com

Fotos: Jennifer Braun

Das Quartier nimmt Abschied von EL Loko

Das Quartier am Hafen würdigt einen großartigen Künstler und möchte herzlich dazu einladen, dies am 28. April 2017 um 19 Uhr mit uns zu tun.

EL LOKO, ehemaliger Schüler von Beuys, zählte zu den renommiertesten zeitgenössischen afrikanischen Künstlern in Deutschland. Er war einer der ersten, die ins neu gegründete Quartier gezogen sind und hat bis zuletzt in einem Atelier bei uns gearbeitet. Leider mussten wir im vergangenen September von ihm Abschied nehmen, doch seine Werke sind noch da.
Die Ausstellung „Letzte Bilder“ zeigt Arbeiten der letzten Jahre und gibt darüber hinaus einen Einblick in wichtige Schaffensperioden. Wir würden uns sehr freuen mit vielen interessierten Besuchern 35 Jahre des künstlerischen Schaffens von EL LOKO zu würdigen.

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EL Loko – Letzte Bilder
Ausstellung im Quartier am Hafen vom 28. April bis 6. Mai 2017

EL Loko, geboren 1950 in Togo, zählt zu den renommiertesten zeitgenössischen afrikanischen Künstlern in Deutschland. Nach einer Ausbildung zum Textildesigner in Ghana studierte er Freie Kunst an der Kunstakademie in Düsseldorf, bei den Professoren Crummenauer, Heerich und Beuys. In 35 Jahren künstlerischen Schaffens brachte er ein umfangreiches und dichtes Werk hervor und entwickelte eine eigene Formsprache. Er lebte und arbeitete sowohl in Deutschland als auch in Togo, wo er im September 2016 in seinem Heimatort Pédakondji gestorben ist.

Eine Verbindung zwischen Europa und Afrika zu schaffen und kulturelle Grenzen zu überwinden war EL Loko ein lebenslanges Anliegen, das sich auch in seiner Kunst ausdrückt. Er schuf mit der Werkgruppe „Kosmische Lettern“ eine eigene Schrift und ein kosmisches Alphabet, das sich der Lesbarkeit als Schriftsprache entzieht und doch eine universelle Ausdrucksfähigkeit erhält. In seinen „Weltengesichtern“ porträtierte er den Menschen in seiner unbegrenzten Vielfältigkeit und wusste dabei das Motiv der afrikanischen Maske mit der europäischen Ikonographie zu verbinden. EL Lokos Werk ist ausgesprochen vielseitig und erstreckt sich von Holzschnitten, über Bilder bis hin zu Skulpturen. Er entwickelte sich und seine Kunst stets weiter und doch blieb EL Loko seiner gestalterischen Ausdrucksform immer treu.

Das Quartier am Hafen präsentiert EL Lokos Kunst in einer Ausstellung vom 28. April bis 6. Mai 2017. Es würdigt damit einen seiner Künstler, der seit der Eröffnung des Atelierhauses 2010 dort gearbeitet hat. Die Ausstellung zeigt Arbeiten der letzten Jahre und gibt darüber hinaus einen Einblick in wichtige Schaffensperioden.

Ausstellungseröffnung am Freitag, 28. April 2017 um 19 Uhr.

Öffnungszeiten: Sa und So 29. und 30. April 14.00 – 18.00 Uhr
und Mi bis Fr. 3. bis 5. Mai 16.00 – 19.00 Uhr oder n.V.: 0172 7074188

Finissage am Samstag 6. Mai 2017 ab 14 Uhr Quartier am Hafen