Residenz Köln – Marrakesch: Willkommen Evamaria und Simohammed!

Die Auswahl der Kandidaten fiel dem Gremium nicht leicht; Künstlerinnen und Künstler mit spannenden Konzepten kamen unserem Aufruf für das Residenz-/Austauschprogramm Köln – Marrakesch nach. Die Entscheidung fiel schliesslich auf die in Österreich geborene Kölnerin Evamaria Schaller und den Marokkaner Simohammed Fettaka. Wir freuen uns sehr, diesen beiden sympathischen Künstlern eine Plattform bieten zu können und sind neugierig auf die Entwicklung des Kooperationsprozesses und das Resultat, das die Beiden in einigen Monaten der Öffentlichkeit präsentieren werden.

Die Biografien:

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Evamaria Schaller

Evamaria Schaller (1980, Graz, Österreich) lebt und Arbeitet in Köln als Performance- und Videokünstlerin. Sie studierte Film in Salzburg und Prag (Diplom 2006) wie an der Kunsthochschule für Medien in Köln, wo sie ihr Postgraduiertenstudium 2011 abschloss.

Sie ist Gründungsmitglied von PAErsche Aktionslabor für Performance Kunst in Köln wie auch Teil des Künstlerduos JELLYSPOOR mit Andreas Gehlen. Das Duo arbeitet ortsbezogen im öffentlichen Raum, in Galerien und Museen.

Schallers Arbeiten wurden u.a. in Österreich, Deutschland, Belgien, Myanmar, Thailand, Philippinen, Japan, Frankreich, China, Spanien oder Poland gezeigt.

Evamaria Schaller´s Soloarbeiten oszillieren zwischen Performance-Kunst, Film und Installation. Sie arbeitet mit dem Medium Film als dokumentarisches Mittel. In ihren Videoperformances nutzt sie Körperfragmente als bewegte Partikel. In ihren Life-Performances sind es Alltagsgegenstände und deren Absurdität, welche transformiert und dekontextualisiert werden. Schaller´s eigener Körper dient stets als zentraler Bezugspunkt. In Ihren Untersuchungen reflektiert und interveniert sie ortsbezogene Möglichkeiten und entwickelt Performances und Installationen durch simple, klare Gesten. Das freie Experiment und die Leichtigkeit ihrer Forschung sind Ausdruck Ihrer Persönlichkeit.

 

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Simohammed Fettaka

Simohammed Fettaka (*1981 in Tanger, Marokko) arbeitet multidisziplinär. Er lebt und arbeitet in Casablanca, Marokko und Paris, Frankreich.

Als Künstler und Autodidakt nahm Fettaka an der Sommerakademie-Programm der Pariser Filmhochschule Femis`s (Ecole Nationale Supérieure des Métiers de l’Image et Son) teil und gründete 2008 das „Nachia Cinema Festival“ in Tanger. Seine Dokumentar- und Experimentalfilme befragen die Beziehung von Representation, Individualität und Politik. Daneben arbeitet Simohammed Fettaka als Bildender Künstler an Fotoserien, Collagen, Installationen und Performances, die in verschiedenen Gruppenausstellungen, wie z.B. in Muhka in Antwerpen, Centre Pompidou in Paris, Old Truman Brewery in London gezeigt wurden. 2014 nahm er an der 5. Marrakech Biennale teil und stellte im Rahmen seiner Residency „Des artistes dans la cité : l’art en travail (Artists in the Projects : Art at Work) in MuCEM in Marseille aus. 2015 produzierte und präsentierte er im Auftrag der Stadt Bordeaux und betreut von Catherine David seinen ersten Langfilm „Une vie mineure“, inspiriert von dem Besuch des deutschen Schriftstellers und Philosophen Friedrich Hölderlin in Bordeaux.

Das Austauschprogramm wird unterstützt durch das Queens Collective, das Quartier am Hafen und die Stadt Köln.

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