Offene Ateliers im Quartier am Hafen vom 29.- 30.09.2018

Rund 35 Künstler unterschiedlicher Sparten des Quartier am Hafens öffnen am 29.+30.09.2018 jeweils von 14-18 Uhr ihre Türen und geben Einblicke in ihre Arbeit und Arbeitsräume.

Teilnehmende Künstler sind:

Michael Baumann, Andreas Bausch, Detlef Bock, Jin-Sook Chun, Kim Collmer, Hans Diernberger, Karina Dreiser, Stefan Eling, Immo Fuchs, Heri Gahbler, Judith Ganz, Karl Haupt, Monika Heimann, Guillermo Heinze, Angela Junk-Eichhorn, Karl Heinz Kreuzberg, Karin Kutsch, Yi Zheng Lin, Marianne Lindow, Eveline Markstein, Veronika Moos, Roland Regner, Britta Ries-Drygall, Tomoko Sato, Jan-Ole Schiemann, Julius Schmiedel, Michael Schütz, Ingeborg Thistle, Marion Wenge, Lissy Winterhoff, Marion Zimmer

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Einladung zur vorletzten kuratierten Ausstellung „erinnern“

erinnern
PHILIPP HAMANN ALEXANDER KLUGE
PIER PAOLO PASOLINI ROLAND REGNER
HANNAH SCHNEIDER DOROTHEE VON WINDHEIM
31. August 2018 bis 30. September 2018
Eröffnung: Freitag, 31. August 2018
Q18 | Quartier am Hafen
Poller Kirchweg 78-90, Köln Poll

Die Kunst, aus Erde und Ton Ähnlichkeiten zu formen, erfand zu Corinth der Töpfer Dibutades aus Sicyon mit Hilfe seiner Tochter, letztere war nämlich in einen jungen Mann verliebt und malte, als derselbe in die Fremde ging, den Schattenriss seines Gesichts bei Licht mit Linien an die Wand, der Vater belegte den Umriss mit Ton, erhielt dadurch einen Abdruck, brannte denselben mit seinen übrigen irdenen Geschirren im Ofen und stellte ihn auf.
(Plinius der Ältere, Historia naturalis, ca. 77 n. Chr.)

Erinnerungen festhalten und bewahren wollen, aus dem Dunkel ziehen und sichtbar machen begleiten die Menschheits-, Medien- sowie Kunstgeschichte. Dabei ist Erinnern – über das Innere hinaus – medial gebunden: z.B. in Sprache, Schrift, Malerei, Skulptur, Architektur, Antiquitäten, Musik und den vermeintlich „dokumentarischen“ Medien Fotografie und Film. Medien-Zweifel bezüglich Echtheit, Wahrheit oder Wirklichkeit gehören damit zur DNA des Erinnerns. Doch scheinen gewachsene Speicherkapazitäten, das Schaffen von in Echtzeit „share“-baren Erinnerungs-Produkten, Dichte sowie Reichweite der Daten das Erinnern zu verändern. Erinnern ist vornehmlich keine retrospektive Praxis mehr, in Fotoalben oder schattigen Archiven. Geschichte wird gemacht – jetzt! Und dank des leichtgewichtigen Tausendsassas Handy ist Geschichtswürdigkeit nicht mehr das Privileg von Päpsten, Fürsten oder Massenbewegungen, sondern der alltägliche Imperativ im Aufmerksamkeitswettstreit eines jeden. Es scheint, als vollzöge sich ein Wandel in der Erinnerungspraxis, Erinnerungskultur sowie den sie begleitenden Erzählweisen.

In der aktuellen Ausstellung im Q18 befragen sechs Künstlerinnen und Künstler unterschiedlicher Generationen „erinnern“ als ein echoreiches Geflecht aus dem, was gewesen ist, dem erfahrbaren Jetzt und den Erwartungen ins Künftige. In unterschiedlichen Medien, von Schrift, Zeichnung, Malerei bis Fotografie oder Film, beschäftigen sie sich mit verschiedenen Facetten des Erinnerns – als Bewahrende und Forschende, als Zweifelnde oder gar Zerstörende.

http://www.philipphamann.com | http://www.kluge-alexander.de | rolandregner.com | hannahschneider.com | galeriereckermann.com/künstler/windheim

Bitte beachten Sie das Rahmenprogramm. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Michael Stockhausen, Kuratorenstipendium Quartier am Hafen, 017661317032, m.stockhausen@uni-bonn.de

Ausschreibung Kuratorenförderprogramm 2019 | Frist 01.08.18

Das Atelierhaus Quartier am Hafen zeigt vierteljährlich kuratierte Einzel- und Gruppenausstellungen eingeladener KünstlerInnen verschiedener Sparten.

Seit 2013 vergibt das Quartier am Hafen die kuratorische Konzeption seines Ausstellungsraums Q18 an junge, sich etablierende Kuratoren, um ihnen die Möglichkeit zu geben sich zu entwickeln und zu positionieren. Der Zeitraum umfasst ein Jahr und beinhaltet 4 Ausstellungen, die ausschliesslich externe Künstler Innen präsentieren, um den künstlerischen Austausch im Quartier zu stärken.

Für das kommende Jahr möchten wir unser Ausstellungsprogramm aktiver gestalten. Das Quartier am Hafen sucht KuratorInnen, die Interesse haben sowohl spartenübergreifend als auch partizipativ zu denken und zu arbeiten. Ausschreibung Kuratorenförderprogramm 2019 | Frist 01.08.18 weiterlesen

Profitraining 2018

Das vom ZAIK organisierte vormittägliche Profitraining für Tänzer findet ab sofort 1 km weiter, in der Tanzfaktur statt. Gleichzeitig besteht damit ab sofort die Möglichkeit, unser Studio 0.11 auch vormittags temporär anmieten zu können. Der Kalender in der linken Spalte zeigt den aktuellen Belegungsplan – er ist auch unter folgendem Link einsehbar (auf „Wochenansicht“ klicken). Wer einen freien Slot findet, den er anmieten möchte, möge gern eine Mail an info(at)qah.koeln senden. Nachfolgend noch einmal unsere Mietkonditionen:

Tanzatelier 0.11 mit 130m²

100m² Schwingboden | Musikanlage | Spiegel | Ballettstangen | Wertfachschrank | Teeküche in Atelier 19.

Das Atelier wird in erster Linie für Profitraining, Workshops, Kurse, sowie kürzere Probezeiträume zur Verfügung gestellt.
Miete:
Proben:
Std/Kalendermonat
bis 10 Std: 8 €/Std, ab 10 Std. 7 €/Std
Kurse/Workshops:
Std/Kalendermonat
bis 10 Std: 17,50 €/Std
ab 10 Std: 15 €/Std

Neues Jahr, neue Webpräsenz

Bereits im November letzten Jahres haben wir unsere Website auf ein neues Design umgestellt. Zusätzlich sind wir nun auch unter der URL http://qah.koeln erreichbar. Auf Dauer soll dieser Blog abgeschaltet werden und Blogbeiträge sollen direkt auf der neuen Webseite veröffentlicht werden.

Wir arbeiten konstant daran, die neue Webseite zu optimieren und freuen uns über konstruktives Feedback auf einem unserer Kanäle!

In diesem Sinne: Einen guten Rutsch in ein friedliches, gesundes, glückliches und inspirierendes Jahr 2018!

Das Kölner Quartier am Hafen bietet Ateliers für Tanzschaffende und bildende Künstler für Proben- & Produktionszeiten, Kurse, Showings, sowie eigene Ausstellungen künstlerischer Arbeiten. Hier wird gebloggt!